Abweichend zum gedruckten Programm wird das Nachkonzert wegen eines Krankheitsfalls gestaltet durch das Berliner Ensemble sprezzatura 22.
Konzert anlässlich des 400. Todestages von John Dowland
Wenn sich der Tag endgültig verabschiedet hat, erklingen Lieder, die seit 400 Jahren nicht an Tiefe verloren haben: John Dowland, gestorben 1626, war der meistgerühmte Lautenspieler Europas – und ein Meister der Melancholie zwischen Verzweiflung und Humor als Lebenskunst.
Diese Sphären umkreist die Musik von John Dowlands Lautenwerke und Lieder, dafür ist der Musiker des Elisabethanischen Zeitalters weltbekannt, schon damals, heute vielleicht noch mehr.
Foto: Chris Ruiz
Das Trio sprezzatura 22 entwickelt einige der Lieder von John Dowland weiter: Auf der Grundlage handwerklicher Interpretationskunst der Renaissance, doch mit neuen Ohren und Wagemut, entstehen Tänzen für Perkussion und Lyra Polyversalis. Letztere ist ein Saiteninstrument, das Zupfen und Streichen in einem vereinigt.
Diese Tänze stellen sie den stilecht begleiteten originalen lute songs gegenüber.
Das Ensemble sprezzatura 22 aus Berlin hat sich auf die Interpretation alter Musik spezialisiert und mit farbenreichen Percussion-Elementen aus der Jazz und Folkmusik belebt. Die baskische Sängerin June Telletxea, der Lyra-Polyversalis-Spieler (Gitarre zum Zupfen und Streichen) Andreas Arend und der Percussionist Wolfgang Eder haben ihre ganz eigene Tonsprache entwickelt.
SPEZZATURA 22
June Telletxea Gesang
Andreas Arend Laute / Lyra Polyversalis
Wolfgang Eger Percussion
Vollpreis: 10,- € / Ermäßigungsberechtigte haben freie Eintritt
Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien.