Eine Veranstaltung der Reihe „Via Regia – jüdisch – unterwegs“ im Rahmen des Themenjahres „TACHELES – Jüdische Kultur in Sachsen 2026“
Manche Lieder reisen weiter als die Menschen, die sie einst gesungen haben. Sie wandern zwischen Ländern, Sprachen und Generationen, bewahren Erinnerungen und verändern sich doch mit jeder Stimme, die sie singt. An diesem Abend begegnen sich sephardische und jiddische Liedtraditionen – mal melancholisch und mal voller Witz, immer nah an den Seelen der Menschen, die sie über Jahrhunderte weitergetragen haben.
Zwischen Sehnsucht und Freude: Lieder aus Israel und der jüdischen Tradition
Die israelische Mezzosopranistin Shai Terry und der englische Gitarrist Russell Poyner bringen ein Programm mit jiddischen und sephardischen Liedern sowie Werken jüdischer Komponisten in hebräischer Sprache – darunter Moshe Wilensky, Naomi Shemer und Mordechai Zeira. Musik, die aus sehr unterschiedlichen Traditionen schöpft und dennoch einen gemeinsamen Ton hat: direkt, sanglich, unverwechselbar.
Eine Moderation führt durch das Programm und gibt Einblick in die Geschichten hinter den Stücken.
„Shai Terry und Russell Poyner gestalten ein Konzert, das kulturelle Grenzen überwindet und die Seele berührt.“ (Rhein-Hunsrück-Zeitung)
SHAI TERRY Mezzosopran
RUSSELL POYNER Gitarre
Eintritt frei. Wertschätzende Spende erbeten.