Eine Ouvertüre in Bild und Ton

Veröffentlicht am: 01.02.2019 – Von: Felix Tesche

Weggehen- und Ankommenmüssen 2017

600 Jahre Leiden, Leben und Musik im Sechsstädtebund | Ouvertüre

22.-26. Oktober: Proben in Mittelherwigsdorf und Varnsdorf

Acht SängerInnen mit Wurzeln in der tschechischen Grenzregionen und Geschichten, die bis in die Karpaten und Rumänien führen, zwei Instrumentalisten „aus der Nachbarschaft“ und zwei Wanderer (in räumlichem wie stilistische Sinne) begegneten einander zum ersten Mal, neugierig und voller Fragen. Mit Andreas Hammerschmidt, Arvo Pärt, christlich-existenziellem Leiden und der Beschwingtheit von Volksliedern, eindrücklichen Bildern – und Flexibilität, Spontaneität und Kreativität entstand eine 45minütige Produktion unter dem Titel „Weggehen und ankommen müssen! 600 Jahre Leiden, Leben und Musik im Sechsstädtebund“ als Ouvertüre zu allem, was da kommen mag.

27. Oktober: Generalprobe und Ouvertüre I in Varnsdorf

Ein „echtes Theater“ war (nach technischer Probe, Hauptprobe, Generalprobe…) der Ort der Premiere: Im Stadttheater Varnsdorf fand nicht nur eine gelungene erste Aufführung statt, die anschließende Premierenfeier rückte alle Beteiligten (noch) enger zusammen, be-stärkte die Freude auf die nächsten Tage und weckte bei Gästen Neugier auf kommende Vorhaben.

28. Oktober: Workshop zum Vereinskonzept und Ouvertüre II in Zittau

Vormittags ging es im Bürgersaal des Rathaus Zittau um die große Idee des „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival! in inhaltlicher und struktureller Hinsicht, um Pläne für das nächste Jahr und aktuelle Fragen. Abends war der historische Saal Kulisse für die zweite Vorführung, die im Rahmen der Zittauer Kulturnacht stattfand und mehr als 100 Gäste anzog.

29. Oktober: Ouvertüre III in Görlitz

Eine kleine Zeitreise war der „Umzug“ nach Görlitz: In der Galerie Camillo rückten alle zu-sammen, Musik und Geschehen wurden noch intensiver. Gerade aus Tschechien waren vie-le Gäste da und genossen die freundschaftliche, zweisprachige Atmosphäre.

30. Oktober: Gründung des Fördervereins und Ouvertüre IV

Umgeben vom ästhetischen Charme des Haus Schminke vom Bauhausarchitekten Hans Scharoun wurde in Löbau Montagmittag der Förderverein des „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival als „sächsische Heimat“ (und Rechtsform…) für die Festivalidee ge-gründet. Die abendliche Dernière fand entsprechend im „temporären Wohnzimmer“ statt, inclusive Couch, Bar und Hauserkundung. Glücklich über den Erfolg der Zusammenarbeit und der Produktion, aber auch wehmütig angesichts des Endes dieses Projekts schloss sich (außer und nach dem Abbau) noch eine spontane Musizierrunde in wechselnden Besetzun-gen und quer durch die Musikgeschichte an… Gute Voraussetzung für alles, was da kom-men mag!

Projektkonzept Programm

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